NoPlastik!: TUI Cruises und terre des hommes gehen gegen Plastikmüll vor

Gemeinsam gegen Plastikmüll

Unter dem Motto NoPlastik! hat das Kinderhilfswerk terre des hommes gemeinsam mit TUI Cruises dem Plastikmüll in Indonesien den Kampf angesagt und ein gemeinschaftliches Projekt mit fünf terre des hommes-Partnerorganisationen gestartet. Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises, überreichte aus den Spenden der Grün & Fair-Ausflüge 2018/2019 einen Scheck über 100.000 Euro an den Verein.

Gemeinsam gegen den Plastikmüll in Indonesien: Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises überreicht 100.000 an Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes.

„Dieses Projekt hat uns überzeugt und passt zu uns. Als Kreuzfahrtreederei sind wir uns der Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst. Das sagen wir nicht nur, sondern wir handeln auch. So haben wir im vergangenen Jahr unser Plastikreduktionsprogramm Wasteless gestartet, um einen Weg in den plastikfreien Urlaub zu finden“, so Wybcke Meier. Gleichzeitig liegt die Region Südostasien TUI Cruises am Herzen: „Viele der Crewmitglieder an Bord unserer Schiffe kommen aus dieser Region und berichten uns aus eigener, leidvoller Erfahrung von dem Problem des Plastikmülls.“

Viele Crewmitglieder an Bord der Mein Schiff Flotte kommen aus Indonesien: Sie kennen das Problem des Plastikmülls aus eigener Erfahrung. Photo by terre des hommes

„Indonesien wird von einer Flut von Plastikmüll bedroht, der aus dem Meer angeschwemmt wird. Die Kinder in den Dörfern an den Küsten leiden unter der Verschmutzung ihrer Umwelt. Wir haben deshalb mit finanzieller Unterstützung durch TUI Cruises in Höhe von 100.000 Euro ein Projekt gestartet, um die Lebensumstände der Kinder zu verbessern“, sagt Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes.

An verschiedenen, besonders vom Plastikmüll betroffenen Orten Indonesiens bekommen Kinder und Jugendliche im Rahmen eines landesweiten Pilotprojektes ein Bewusstsein für die gesundheitlichen Gefahren von Plastikpartikeln im Fisch, einem der Hauptnahrungsmittel von Kindern. Sie erlernen Techniken der Vermeidung und des Recyclings. Ferner geht es darum, Verhaltensänderungen anzustoßen und die örtlichen und nationalen Behörden in Indonesien in den Kampf gegen Plastikmüll einzubinden.

Kinder in Indonesien sammeln Plastikmüll. Photo by terre des hommes

Neben Kindern und Jugendlichen werden auch Lehrer aktiv in das Projekt mit eingebunden. Gemeinsam werden Unterrichts- und Infomaterialien erstellt, durch Medienarbeit wird ein ökologisches Bewusstsein gefördert. Gemeinsam mit den Behörden und Unternehmen vor Ort soll ein Müllmanagement mit Müll-Sammelpunkten etabliert werden. Gleichzeitig stehen Sammlung, Abtransport und umweltgerechte Entsorgung bzw. Wiederverwendung des Mülls im Mittelpunkt.

Die Grün & Fair-Ausflüge sind seit mittlerweile sechs Jahren bei TUI Cruises im Programm. Bei den nachhaltig ausgerichteten Exkursionen lernen die Gäste nicht nur die Natur- und Kulturschätze der jeweiligen Region kennen, sondern tragen durch ihren Besuch auch zum Erhalt dieser bei. Mit dem dazugehörigen Spendenprogramm konnten im vergangenen Jahr insgesamt 194.820 Euro gesammelt werden. Neben terre des hommes fließen die Spenden außerdem an die TUI Care Foundation und SECORE International.

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Spendenkonto:

Sparkasse Osnabrück
IBAN: DE34 2655 0105 0000 0111 22
BIC: NOLADE22XXX

1 Kommentar

  • Fred Hagedorn sagt:

    Indonesien wird nicht von Plastikmüll bedroht. Die Indonesier schmeißen ihren Plastikmüll achtlos weg und der landet in der Regenzeit über Bäche und Flüsse im Meer. Die Ursache ist aber nicht, dass die Indonesier nicht mit Plastikmüll umzugehen wissen, die Ursache ist, dass jeder noch so kleine Mist in Plastik verpackt wird. Jeder halbwegs normale Mensch weiss aber, dass man ein Übel nur beseitigen kann, wenn man die Ursache anpackt. Also kann man logischerweise nur dort mit Aktionen beginnen. Aber wer greift schon gerne eine Wachstumsindustrie an.
    Dennoch ist es nicht verkehrt, den Menschen in aller Welt beizubringen, wie man mit Plastik jeglicher Art umzugehen hat.

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